Archive for Juli 2012

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Piazza Tre Martiri Rimini

20/07/2012

Piazza Tre Martiri RiminiDer Piazza Tre Martiri im Zentrum von Rimini verdient die Aufmerksamkeit jedes Besuchers, der einen Urlaub in Rimini verbringt! Der Platz war einst nach Julius Cäsar benannt, da dort laut Tradition der römische General vor den Soldaten der XIII. Legion um 49-48 v. Chr. nach der Überschreitung des Rubicone-Flusses eine Rede gehalten haben soll.

Der Platz, an dem sich zu Cäsars Zeiten das Forum Romanum von Ariminum befand, ist ein sogenannter Kreuzungspunkt „cardo-decomanus“ verschiedener Wege von Hügeln, dem Meer und der antiken Konsularstrasse „Via Flaminia“, die an der Tiberiusbrücke in die „Via Emilia“ mündet. Auf dem Platz befindet sich der durch einen Uhrturm zweigeteilte Palazzo Brioli-Garampi, der 1752-53 von den Wissenschaftlern Cristoforo Maire und Ruffergo Boscovich als Oberservatorium für die geodätische Messung von Rom nach Rimini benutzt wurde.

Die Westseite, in der sich heute das Geldinstitut „Unicredit Banca“ befindet, gehörte im XVI. Jahrhundert den Tingoli, einer adligen Familie aus Rimini. Der Teil mußte nach der Zerstörung durch das Erdbeben von 1672 wiederaufgebaut und später, wegen der im 2. Weltkrieg erlittenen Schäden, erneut restauriert werden. In der Häusergruppe sind noch die Reste des antiken römischen Theaters zu sehen. Auf der Ostseite rechts erhebt sich die Kirche der Minimen von S. Francesco da Paolo, die auf den Überresten der vorher dort befindlichen Barock-Kirche, die im letzten Weltkrieg vollkommen zerstört wurde, erbaut wurde. Auf der entgegengesetzten Seite befindet sich ein eleganter Bramante-Tempel aus dem 16. Jahrhundert, der ebenso nach dem schweren Erdbeben dort wieder aufgebaut wurde, wo der Heilige S. Antonio das „Maultier-Wunder“ vollbracht haben soll (nach der Erzählung soll sich ein Maultier, als Antwort auf Häretiker-Provokationen, vor dem Allerheiligen hingekniet haben).

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Erdbebengefahr Rimini- aktuelle Lage

13/07/2012

Urlaub RiminiDIE ERDE HAT SICH BERUHIGT- Zahlreiche E-Mails haben uns in den letzten Tagen erreicht, in denen die Frage gestellt wurde, ob ein Urlaub in Rimini im Hinblick auf die Erdbebengefahr empfehlenswert ist oder nicht.

Aufgrund der Erdbeben im Gebiet der Emilia Romagna und der damit zusammenhängenden negativen Schlagzeilen in den letzten Wochen, sind die meisten Touristen am Zweifeln, ob es klug ist, einen Urlaub in dieser Region zu buchen oder sie überlegen sogar, den bereits fixierten zu stornieren.

Die Unsicherheit ist nach den beiden schweren Erdbeben Ende Mai mit insgesamt 26 Todesopfern enorm und die Angst vor weiteren Nachbeben, wie es sie Anfang Juni in der Region gegeben hat, ist groß.

Dazu muss ganz klar festgellt werden, dass Rimini sich zwar in der Nähe des Erdbebengebiets befindet, aber jedes Mal waren lediglich leichte Erschütterungen zu spüren und es entstanden keine Schäden. Es sind weder Gebäude, noch Straßen beschädigt und auch keine Menschen zu Schaden gekommen.

Auch wenn die Natur nicht 100%ig vorhersehbar ist, so kann man dennoch von einem nur sehr geringen Risiko sprechen. Die beiden letzten aufgezeichneten Nachbeben in den Orten Ferrara und Modena waren so schwach, dass sie von der Bevölkerung in keinster Weise wahrgenommen wurden.

Vor allem für diejenigen, die ihren Urlaub bereits gebucht haben, sei noch erwähnt, dass alleine die Angst vor einem weiteren Beben kein Grund ist, bei einer Stornierung die Reisekosten rückerstattet zu bekommen.

Nachdem auch die letzten spürbaren Nachbeben schon einige Zeit her sind, kann man davon ausgehen, dass die Gefahr vorüber ist.

Also steht einem traumhaften Urlaub in Rimini nichts im Weg…

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Riesenrad Rimini

12/07/2012

Ok, ich habe mich dazu überwunden und (trotz Höhenangst) Rimini mal aus 55 Meter Höhe bewundert! Die Fahrt mit dem Riesenrad war wirklich einzigartig, auch wenn der Preis (8 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Kinder!) doch etwas übertrieben ist.

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Highlights der Notte Rosa 2012 in Rimini

11/07/2012

Und hier ein kleiner Nachgeschmack für alle, die während der Notte Rosa 2012 ihren Urlaub in Rimini verbracht haben und für diejenigen, die dieses einzigartige Flair nicht miterleben konnten:

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Villagrande di Montecopiolo (915m üdM)

11/07/2012

Villagrande di MontecopioloDer bezaubernde Bergort ist das Gemeindezentrum von Montecopiolo, einem aus verschiedenen, über die nord-östlichen Abhänge des Monte Carpegna verstreuten Orten bestehenden Gebiet. Die Hochebene, auf der sich das Wohnviertel befindet, ist von den bewaldeten Gipfeln des Montone (1108 m), Palazzolo (1194 m) und Roccaccia (1097 m) umrahmt. Die Bevölkerung beschäftigt sich vorwiegend mit der Rinderzucht. Der Wintersport-Tourismus wird durch Skipisten und mehrere Skilifte, die am Ortsrand von 992 m Höhe bis zur Einsiedelei „Eremo della Madonna del Faggio“ (1270 m) führen, unterstützt. Der Ort besitzt schöne Hotels, Unterkünfte, Pensionen, Restaurants und Unterhaltungs-Lokale und ist für lange und heitere Ausflüge im Sommer besonders geeignet. Die urbanistische Entwicklung hat zum Bau zahlreicher Villen auf den Hügeln um das Zentrum geführt, die sich hervorragend sowohl für den Sommer- als auch für den Winterurlaub eignen.

Über diesen Ort des Montefeltro wird seit dem Jahre 962 berichtet, und das Schloß von Montecopiolo– Residenz der Grafen Carpegna- wird als eine der bestgeschützten Verteidigungs-Strukturen erwähnt. Ab 1140 war es die Residenz von Antonio Carpegna, dem Barbarosso den Titel „Graf von Montefeltro“ verliehen hatte. Im Jahre 1448, zur Zeit der starken Rivalität zwischen den Montefeltro und Malatesta, widersteht es dem Angriff Sigismondos. 1520 wird es von den Truppen des Herzogs von Urbino, Lorenzino de Medici, erobert und zerstört.

Tipp: Der See von Villagrande am Fuße des Monte Palazzolo auf 974 m Höhe ist eine der Quellen des Conca-Flußes und Ziel schöner Spaziergänge mit langer Rast am schattigen Seeufer. Die fischreichen Gewässer erstrecken sich über eine Fläche von 10.000 Quadratmeter und erreichen eine Tiefe von 5-6 Meter. Direkt am See liegt ein komfortabler, während der Urlaubszeit besonders beliebter Hotelkomplex.

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Carpegna (748 m üdM)

10/07/2012

CarpegnaDer Ort Carpegna liegt am Fuße des gleichnamigen Bergs, dessen Name von den hier stark verbreiteten Hainbuchen (Carpinus betulus) abgeleitet ist. Dank der günstigen Lage ist Carpegna der bedeutendste Urlaubsort in der Provinz von Pesaro. Das geographische Zentrum der Montefeltro-Gebirgskette spielte in der Vergangenheit eine wichtige historisch-politische Rolle als Lehensgut der Familie, von der die Grafen von Montefeltro und von Pietrarubbia abstammten: Den Carpegna, den Feudalherren des Frühmittelalters.

Über die Häuser im Stadtzentrum erhebt sich der rechteckige und prächtige Bau des Palazzo Carpegna, der im Jahre 1675 von Kardinal Gaspare di Carpegna erbaut wurde. Das besonders eindrucksvolle Gebäude ist über eine zweigeteilte Freitreppe, die zu dem majestätischen Eingangsportal führt, zu erreichen. Das Gebiet von Carpegna eignet sich hervorragend für schöne Spaziergänge- zu Fuß, mit dem Pferd oder mit dem Auto– über die umliegenden Straßen, die am Rande der staatlichen Eichen- und Nadelwälder entlang führen: Der Passo della Cantoniera, ein mit Skiliften und Hotels ausgestattetes Wintersportzentrum; die Hänge des Monte Carpegna beim Försterhaus; der in zwei Stunden erreichbare Gipfel (1415 m üdM), von dem man ein unvergleichliches Panorama der Romagna und der Marken genießen kann. Die im Jahre 1323 erbaute Pfarrkirche von Carpegna (628 m) ist historisch und künstlerisch besonders interessant.

Tipp: Die Skianlagen der Ankunftsstation auf dem Monte Carpegna (1270 m) und der Komplex der antiken, kürzlich restaurierten Einsiedelei. Hier genießt man ein unendliches Panorama über die Romagna bis hin zum Meer und über die Provinz von Pesaro in den Marken. Beliebtes Wintersport-Urlaubsziel.