Posts Tagged ‘Tourismus’

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TTG Incontri 2015 Rimini

30/09/2015

Fachmesse TTG 2015 in RiminiTTG Incontri 2015 ist eine internationale B2B Messe für Tourismus, auf der sich Vertreter der italienischen Tourismusbranche treffen, um sich mit ihren Kollegen auszutauschen. Sie zählt zu den größten Tourismus-Messen in Italien. Hier kommen Anbieter und Nachfrager zusammen und haben die Möglichkeit, internationale Trends zu analysieren, sich über Neuigkeiten auf dem Markt zu informieren und Produkte miteinander zu vergleichen.

TTG Incontri 2015 findet von Donnerstag, 08. Oktober bis Samstag, 10. Oktober 2015 in Rimini statt.

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TTG und TTI- Fachmesse für die Tourismusbranche Rimini 2012

16/10/2012

TTG und TTI Fachmesse für die Tourismusbranche RiminiAuch 2012 finden in der Messe Rimini die beiden international angesehenen Veranstaltungen TTG und TTI, bei denen sich alles um das Thema Tourismus dreht, statt.

Travel Trade Italia 2012, die Fachmesse für die Tourismusbranche, zählt zu den größten Tourismusmessen Italiens. Hier kommen Anbieter und Nachfrager zusammen, um internationale Trends zu analysieren, Produkte zu vergleichen und um über Neuheiten auf dem Markt informiert zu werden.

TTG Incontri ist eine internationale B2B Messe für Tourismus. Hier treffen sich Vertreter der italienischen Tourismusbranche, wie Reisebüros und Reiseveranstalter, um sich mit ihren Kollegen über den italienischen Tourismusmarkt auszutauschen. Hier werden auch interessante Treffen und Konferenzen zum Theme Tourismus organisiert.

TTG Incontri und TTI Travel Trade Italia 2012 finden vom 18. bis 20. Oktober in der Messe Rimini statt. 

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Bellaria – Igea Marina

06/09/2012

Bellaria-Igea Marina Urlaub RiminiBellaria und Igea Marina: Die beiden durch die Mündung des Uso-Flusses, einst Zuflucht für die Boote des primitiven Fischerdorfs, getrennten Orte sind heute wichtige Seebäder, zu denen Touristen aus ganz Europa kommen. Die ersten historischen Hinweise auf Bellaria stammen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, worüber die aus dieser Epoche stammende Apsis der Pfarrkirche Zeugnis ablegt. Der sogenannte „Torre saracena“ (Sarazenen Turm) mit dem Muschel- und Papiergeld-Museum zeugt von der antiken Niederlassung. Im 15. Jahrhundert lassen die Malatesta ein Schloss bauen, das sie als Basis für ihre Jagden auf das üppige vorhandene Wild in der Gegend benutzen. Gegen Ende des XIV. Jahrhunderts wird es durch Truppen des Ludwig von Anjou zerstört.

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Gradara

04/09/2012

GradaraEin Geheimtipp für alle, die einen Urlaub Rimini wählen, ist bestimmt die Burg von Gradara. Sie erhebt sich auf einem wunderschönen Hügel, 142 Meter über dem Meeresspiegel, und der 30 Meter hohe Hauptwachturm überragt das gesamte Tal. Die Festung und ihre Stadtmauern sind eine der besterhaltenen mittelalterlichen Strukturen Italiens. Sie wird von zwei Mauerringen geschützt, der äussere erstreckt sich über fast 800 Meter. Somit gilt die Burg von Gradara auch als eine der imposantesten Burgen.

Das seit dem römischen Zeitalter bewohnte Gebiet von Gradara hat seinen Namen von einem „grande area = großen Bereich“, oder besser von einem Altar in einem heiligen, eingefriedeten Gebiet, wo die Leute aus dem Agro Crostumio (der heutigen vom Tavollo-Fluß umspülten Ebene) den Göttern Opfer brachten. Zuverlässigere, historische Quellen hat man mit der Übernahme der Herrschaft über dieses Territorium durch das mächtige Haus Grifo. Die Brüder Ridolfo und Piero Grifo lassen um das Jahr 1150 herum den ersten Festungsturm mit gibellinischen Zinnen bauen, der als Zeichen der Herrschaft der Familie Grifo genannt wird. Bei der Konstruktion werden auch die antiken Steine eines römischen Tempels der Demeter, der römischen Ceres, Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit, benutzt. Im 13. Jahrhundert fällt Gradara in die Hände der Familie Bandi aus Montecchio, die schon bald von den Malatesta entmachtet wird. Ab 1299, dem Jahr, als Malatesta da Verucchio von Papst Bonifazius VIII. die lebenslängliche Belehnung des Territoriums erhält, gelangt Gradara endgültig in den Besitz der Familie. Die Malatesta beginnen sofort mit der Vollendung der Burgstruktur, mit der Befestigung der Burg und den Verteidigungsmauern, schmücken die Innenwände mit wertvollen Gemälden und nutzen die Festung häufig als Wohnresidenz. Mit dem Untergang der politischen Macht der Malatesta geht Gradara im Jahre 1463 auf Alessandro Sforza über. Im Jahre 1492 lässt dessen Nachfolger Giovanni Sforza die Burg restaurieren. Bis 1512 bleibt Gradara im Besitz dieses mächtigen Mailänder Hauses.

In der mittelalterlichen Burg von Gradara hat sich auch die berühmte Liebesgeschichte zwischen Paolo und Francesca, wie Dante sie besingt, ereignet.

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Bagno di Romagna

19/08/2012

Urlaub Bagno di Romagna Bagno di Romagna ist seines Heilwassers wegen ein beliebtes Urlaubsziel. Es liegt im oberen Saviotal und ist von einem Gebirgs-Amphitheater voller Nadelbäume und Kastanienhainen eingerahmt. Um das Jahr 1000 v. Chr. lassen sich hier die Umbrer und später die Römer nieder, die den Ort „Oppidum Balnei“ nennen – ein klarer Hinweis auf die Verwendung des Thermalwassers, das hier mit 45 Grad Celsius aus der Erde sprudelt.

Im Mittelalter ist der Ort „Castrum Balnei“ Feudalbesitz der Herren von Valbona und ab dem 12. Jahrhundert der Guidi di Modigliana, die den Grafentitel „Conti di Bagno“ annahmen. Ab 1404 fällt der Ort unter die Herrschaft der Medici und bleibt für lange Zeit unter der Florentiner Feudalherrschaft. Heute ist er seines mittelmineralischen, Bikarbonat-, alkalischen und schwefelhaltigen Wassers wegen ein berühmtes Thermalzentrum für Fango- und Balneotherapie.

Im umliegenden Land scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Bagno di Romagna besitzt gerade einmal 1000 Einwohner. Mitten im Grün der Apenninen auf 500 Metern Höhe kann man seine Gesundheit und sein Wohlbefinden stärken, auf Trüffelsuche gehen, wandern, Mountainbike fahren, Nordic Walking erlernen oder Golf spielen; auch die Gaumenfreunde kommen hier nicht zu kurz. Hier kann man wirklich noch Italien pur erleben, denn in Bagno di Romagna wird man kaum ausländische Touristen antreffen.

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Santarcangelo di Romagna

08/08/2012

Santarcangelo bei RiminiNur wenige Kilometer von Rimini entfernt erstreckt sich auf dem Gipfel des Monte Giove, einem nur 88 Meter hohem Hügel, der antike Ort Santarcangelo. Die bezaubernde fast intakte Kleinstadt aus dem Mittelalter ruft jahrhundertelange Geschichte ins Gedächtnis. Schon aus der Bronzezeit sind uns das Vorhandensein menschlicher Siedlungen auf dem Hügel des antiken Santarcangelo bekannt. Ab dem Jahre 1000 existiert der Wohnkern und ab 1164 das befestigte Schloss. Während des 12. Jahrhunderts untersteht der Ort der Gemeinde von Rimini und damit der Familie Malatesta, die aus ihm vom XIV. bis ins XV. Jahrhundert einen der befestigten Stützpunkte ihrer Herrschaft machten. Im Jahre 1505 fällt er erneut unter die direkte Herrschaft der Kirche, wird 1531-1534 der Familie Zempeschi und später den Pallavicino (1548-1582) zu Lehen gegeben. Bis ins 18. Jahrhundert bleibt Santarcangelo unter dem Schutz des Papstes.

Die reizende und lebendige Kleinstadt der Provinz Rimini wurde 1984 zur Citta d´Arte (Kunststadt) aufgrund der wunderschönen und einzigartigen Baukunst und Instandhaltung der historischen Monumente ernannt. Die berühmteste Sehenswürdigkeit in Santarcangelo ist bestimmt die Festung der Adelsfamilie Malatesta, die 1386 entstand und 1447 nochmals durch weitere Türme verstärkt wurde. Nicht weniger interessant sind die unterirdischen Grotten „Grotte Pubbliche Ruggeri“– 160 Grotten die unter der Stadt künstlich angelegt wurden.

Jährlich findet in Santarcangelo um den 11. November zu Ehren des Heiligen Martins eine sehr beliebte Messe statt, die zu den wichtigsten kulturellen Ereignissen der Romagna zählt. Die Veranstaltung ist vor allem wegen der am Stadtbogen aufgehängten Hörner und den Bänkelsängern der Romagna im ganzen Land bekannt. Laut Tradition ist es den „Betrogenen“ nicht möglich unter dem Stadtbogen des Piazza Garganelli durchzulaufen, ohne dass sich die Hörner bewegen; aus diesem Grund wird die Messe umgangssprachlich auch „fira di bec“ oder „fiera dei cornuti“ genannt. Fast eine Woche lang können traditionelle Handwerksarbeiten begutachtet und bewundert, typische Spezialitäten gekostet, Kunstausstellungen besichtigt und der eigens für die Veranstaltung eingerichtete Vergnügungspark besucht werden.

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Piazza Tre Martiri Rimini

20/07/2012

Piazza Tre Martiri RiminiDer Piazza Tre Martiri im Zentrum von Rimini verdient die Aufmerksamkeit jedes Besuchers, der einen Urlaub in Rimini verbringt! Der Platz war einst nach Julius Cäsar benannt, da dort laut Tradition der römische General vor den Soldaten der XIII. Legion um 49-48 v. Chr. nach der Überschreitung des Rubicone-Flusses eine Rede gehalten haben soll.

Der Platz, an dem sich zu Cäsars Zeiten das Forum Romanum von Ariminum befand, ist ein sogenannter Kreuzungspunkt „cardo-decomanus“ verschiedener Wege von Hügeln, dem Meer und der antiken Konsularstrasse „Via Flaminia“, die an der Tiberiusbrücke in die „Via Emilia“ mündet. Auf dem Platz befindet sich der durch einen Uhrturm zweigeteilte Palazzo Brioli-Garampi, der 1752-53 von den Wissenschaftlern Cristoforo Maire und Ruffergo Boscovich als Oberservatorium für die geodätische Messung von Rom nach Rimini benutzt wurde.

Die Westseite, in der sich heute das Geldinstitut „Unicredit Banca“ befindet, gehörte im XVI. Jahrhundert den Tingoli, einer adligen Familie aus Rimini. Der Teil mußte nach der Zerstörung durch das Erdbeben von 1672 wiederaufgebaut und später, wegen der im 2. Weltkrieg erlittenen Schäden, erneut restauriert werden. In der Häusergruppe sind noch die Reste des antiken römischen Theaters zu sehen. Auf der Ostseite rechts erhebt sich die Kirche der Minimen von S. Francesco da Paolo, die auf den Überresten der vorher dort befindlichen Barock-Kirche, die im letzten Weltkrieg vollkommen zerstört wurde, erbaut wurde. Auf der entgegengesetzten Seite befindet sich ein eleganter Bramante-Tempel aus dem 16. Jahrhundert, der ebenso nach dem schweren Erdbeben dort wieder aufgebaut wurde, wo der Heilige S. Antonio das „Maultier-Wunder“ vollbracht haben soll (nach der Erzählung soll sich ein Maultier, als Antwort auf Häretiker-Provokationen, vor dem Allerheiligen hingekniet haben).